Beschäftigung, Qualifizierung, Integration
Projekte der Arbeits- und Beschäftigungsförderung sind mit die wichtigsten Förderinstrumente der Arbeitsförderung. Sie tragen, v.a. bei Langzeitarbeitslosen und bei besonders
benachteiligten Arbeitslosen zur Beseitigung von Hilfebedürftigkeit bei. Sie erhalten und verbessern deren Beschäftigungsfähigkeit und führen sie wieder an den Arbeitsmarkt heran.
Die GJB unterstützt Arbeitslose und am Arbeitsmarkt Benachteiligte bei der Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. In den unterschiedlichen Projekten der Arbeitsförderung sind arbeitspraktische Beschäftigung, berufliche Qualifizierung mit sozialpädagogischer Begleitung und Vermittlungshilfen kombiniert.
Während bei den Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung nach §16d SGB II der Aufbau der der Beschäftigungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen im Mittelpunkt steht, bietet das Programm JobPerspektive nach §16e SGB II die Möglichkeit von befristeten und unbefristeten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Ein Beispiel für die Umsetzung der JobPerspektive ist das Projekt Stuttgarter Dienstleistungsservice.
Im Gegensatz zu den klassischen Eingliederungsmaßnahmen wurden mit dem Integrationsprojekt Waschwerk neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse für schwerbehinderte Menschen auf der Rechtsgrundlage des §132ff SGB IX geschaffen, deren Teilhabe an einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten stößt.
Eine Besonderheit im Spektrum der Arbeitsförderprojekte stellt das XENOS-Projekt Melting Job dar, das als Teil des Bundesprogramms XENOS - Integration und Vielfalt als Querschnittprojekt konzipiert ist. Im Projekt sind Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt miteinander kombiniert.